Schwerpunkte der Behandlung sind
- gutartige Prostatavergrößerung
- bösartige Prostatatumore
- Harnblasentumore
- Nierentumoren
- Harnsteine
- Hodenhochstand
- Erektile Dysfunktion
- Inkontinenz
- Unfruchtbarkeit
- ureterorenaler Reflux, Harnwegsinfekte
- Vorhautverengung
- Andrologie
Minimal invasive Verfahren:
- laparoskopische Operationen
- mikrochirurgische Operationen
- hochfokussierter Ultraschall
- Kryotherapie, Green-light-Laser, Holmium-Laser
Ambulanzen
Urologische Ambulanz für Urologie und Kinderurologie
Frau Fehlau
069/7601-3415
Funktionsabteilungen
Die
extrakorporalepiezoelektrische Stoßwellentherapie (EPL) ist die etablierte Methode der nicht-invasiven Therapie von Harnsteinen. Im Volksmund als "Badewanne" bezeichnet (aufgrund der Bauweise der Vorgängermodelle) platziert man den Patienten mit Nieren und Uretersteinen auf eine Flüssigkeitsmembran. Mittels Ultraschall und/oder Röntgendurchleuchtung werden die Harnsteine justiert und anschließend unter ständiger Kontrolle "beschossen". Hierbei werden durch den Körper die Stoßwellen auf den Stein focusiert und führen zur Abscherung von Fragmenten. Ziel ist es, abgangsfähige Fragmente zu produzieren. Die Behandlung führen wir sowohl ambulant als auch während eines stationären Aufenthalts durch.
Die
klinische Cystoskopie ist der zweite zentrale Funktionsbereich neben dem urologisch-operativen Betrieb. Hier kommt die komplette urologische Diagnostik ebenso wie therapeutische Maßnahmen zur Anwendung.
Die Räumlichkeiten beinhalten
zwei urologische Funktionstische, einer davon mit kompletter sowohl konventioneller als auch digitaler Röntgenausstattung. Es werden Röntgenuntersuchungen der Nieren, Harnleiter, Blase und Harnröhre mit und auch ohne Kontrastmittel durchgeführt. Weiterhin werden Blasenspiegelungen zum Ausschluß von entzündlichen oder Tumorerkrankungen der Blase vorgenommen. Bei Steinpatienten kann über eine Blasenspiegelung in Verbindung mit einer Röntgenuntersuchung eine Harnleiterschiene eingelegt werden, um den Urinabfluß am Stein vorbei zu gewährleisten. Per Harnleiterspiegelung können Steine im Harnleiter zertrümmert und anschließend entfernt werden.
Zur Basisdiagnostik ist der
Ultraschall unverzichtbar. In der klinischen Cystoskopie befinden sich vier Ultraschallgeräte, die vielseitig eingesetzt werden: Es stehen Sektor- sowie Linearschallköpfe, transrektale Sonden sowie Doppler- und Duplexmethode zur Verfügung. Einige Schallköpfe können mit Punktionshilfen versehen werden, sodaß ultraschallgesteuerte Punktionen von z.B. Niere und Prostata möglich sind.
Ansprechpartner in der "Klinischen Cystoskopie" ist für Terminvergaben die Chefsekretärin Frau Fehlau, für alle anderen Belange der für die Ambulanz zuständige Arzt, der jederzeit erreichbar und ansprechbar ist. Zusätzlich steht das ebenfalls kompetente Pflegepersonal zur Verfügung.
Der
Tagesablauf beginnt mit der Aufnahme der Patienten, die zu ambulanten Operationen kommen. Es folgt die Aufnahme der stationär eingewiesenen Patienten. Weiterhin werden ambulante und nachstationäre Patienten gesehen, untersucht, beraten und weitere diagnostische oder Therapiemaßnahmen veranlaßt. Die Patienten, die von anderen Kliniken aus dem Hause zur Konsiliaruntersuchung geschickt werden, werden untersucht und behandelt. Dabei besteht eine rege Kommunikation zwischen den einzelnen Fachkliniken.
Zusätzlich werden die Patienten der beiden
urologischen Stationen zu den verschiedenen Ultraschall-, Röntgen-, urodynamischen Untersuchungen sowie zur Steinzertrümmerung und den weiteren diagnostischen therapeutischen Maßnahmen in die klinische Cystoskopie bestellt.
Desweiteren werden die verschiedenen
Spezialsprechstunden (Kinderurologie, Inkontinenz, Andrologie) dort gehalten.
Im Funktionsbereich
Urodynamik werden Probleme beim Wasserlassen untersucht. Hierzu gehören zum einen Messungen des Harnstrahls mit einem bestimmten Gerät (Uroflow) zum anderen Blasendruckmessungen. Bei dieser Untersuchung wird mittels dünner Katheter und Klebeelektroden der Druck in der Harnblase und beim Füllen und beim Entleeren, sowie der Druck in der Harnröhre in Ruhe und beim Husten gemessen. Gleichzeitig werden auch die Muskelaktivitäten des Beckenbodens gemessen.
Stationen
Funktionell für die Abläufe findet sich die Urologie auf einer Ebene im 8. Stock des Krankenhauses mit nahezu in allen Zimmern "Zweibettsituation", Einbettzimmer und Dreibett-Zimmern mit Nassbereich.
5 Ost (interdisziplinäre onkologische Station)
3 Nord (Tagesklinik)
Privatsprechstunde
Urologische Ambulanz oder Sekretaritat
Terminvereinbarung von Montags bis Freitags 08:00 bis 15:30 Uhr
Spezialsprechstunden
Vorstationäre Sprechstunde
(innerhalb von 5 Tagen vor und 14 Tage nach der stationären Aufnahme)
Dienstags und Donnerstags von 13:00 bis 15:00 Uhr
auf Zuweisung: Andrologische Sprechstunde
Urologische Ambulanz oder Sekretaritat
Donnerstags nach Vereinbarung
Inkontinenzsprechstunde
Dienstags 08:00 bis 12:00 Uhr
Kinderurologische Sprechstunde
Mittwochs 13:00 bis 15.00 Uhr
Organisation
Notfälle können sich von 07:30 bis 16:00 Uhr in der urologischen Ambulanz an Werktagen ansonsten jederzeit in der Notfallambulanz vorstellen.
Ambulante Patienten nach Terminvereinbarung
Ambulant zu operierende Patienten sollen sich am OP-Tag zwischen 07:00 und 07:30 Uhr im ambulanten OP-Zentrum melden. Sie müssen "nüchtern" (nichts essen, trinken, rauchen) erscheinen. Gleiches gilt für stationäre Patienten, die am Aufnahmetag operiert werden. Die Urologie ist bemüht, Ihren stationären Aufenthalt so kurz wie möglich zu gestalten und die operative Behandlung erfolgt am Aufnahmetag oder am folgenden Tag.
Stationäre Patienten sollten sich in der vorstationären Sprechstunde mit allen Unterlagen vorstellen oder am Aufnahmetag sich zwischen 08:00 und 09:00 Uhr in der urologischen Ambulanz einfinden. Die Gabe von gerinnungshemmenden Medikamenten sollte nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt ab- bzw. umgesetzt werden.
Informationsbroschüren:
- Hinweise zur stationären Aufnahme
- Hinweise für ambulante Operationen
Merkblätter:
Berichte aus der Presse